Doppeldeckerbus

Die ollen kantigen Busse von MAN sind auch schon wieder fast zwanzig Jahre aus dem Verkehr gezogen, dabei kommt es mir doch immer so vor, als ob es erst gestern war, wie ich mitgefahren bin.

Wer auch ab und zu unter nostalgischen Anfällen leidet (von wegen früher war alles besser …) geht bequemerweise einfach auf die Seite von dem Kleingartenverein im Internet.

Oder man macht einen Ausflug zum Busspotting nach Zehlendorf. Da gondeln die jedes Wochenende von Pfaueninsel über Großes Fenster, Schildhorn, Am Postfenn vorbei zum Theo und zurück mit 30 Stundenkilometer die Havelchaussee hoch und runter.

 

Kraut Fun Ding

Meine frühesten Erinnerungen ans Quatt-jee-Latänng reichen so zirka Ende der Siebiger zurück, damals war das noch eine rußige Halle, voll gestellt mit Sofas vom Sperrmüll und ein paar olle Vorhänge hinter der Bühne. Stupide Rock und Blueskonzerte standen auf der Tagesordnung, bis denn endlich Punk und New Wave die Mauerstadt aus der Kifferlethargie riss.

Außer Echo & the Bunnymen, Gang of Four und Alan Vega (so 1983 herum) kann ich mich da an gar nichts mehr sonst erinnern. Die für meinereiner interessanteren Bands spielten sowieso eher im Metropol oder Loft eine U-Bahnstation weiter. Zwischendrin an der Potze habe ich aber immerhin noch The Subtones, diverse Senatsrockveranstaltungen und kurz vor Wintergarten Die Antwort und Plan B erlebt.

Von daher ist es schon interessant, wie man mit einer Handvoll Möchtegernwichtigkeiten und notorischen Deutschrocklangweilern ein paar hundert Seiten füllen kann:

Carl Carlton (Musiker, Komponist, Gitarrist u.a. für Udo Lindenberg, Peter Maffay)
André Herzberg & Pankow
(Members of) Grobschnitt
Lüül (Agitation Free, Ash Ra Tempel, Nico, 17 Hippies)
Manfred Maurenbrecher, Ulla Meinecke
Andi Brauer (Lokomotive Kreuzberg), Potsch Potschka (Spliff)
Barbara Thalheim
Katarina Franck (Rainbirds)
Nino Hiemann (Lok Kreuzberg, Champion Jack Dupree)
Jim Rakete, Erik Spiekermann

Prunus avium subsp. duracina

Kirschsaft kann bei regelmäßigem Verzehr durch ungewohnte sportliche Belastung entstandenen Muskelkater und Muskelerschöpfung reduzieren und helfen belastungsinduzierte Entzündungen im Respirationstrakt zu vermeiden

Kirschkonfitüre selber machen

Für die Kirschkonfitüre die Früchte waschen, entstielen und entkernen. Für diese Konfitüre bietet sich ein Frucht-Zucker-Verhältnis von 1:1 an – so kommen auf 1 kg Sauerkirschen auch 1 kg Gelierzucker. Geben Sie alles in einen Topf und lassen Sie die Masse 30 Minuten Saft ziehen. Anschließend die Frucht-Zucker-Masse erhitzen und wenige Minuten (nach Packungsanleitung des Gelierzuckers) köcheln lassen. Dann die heiße Konfitüre in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen. Stellen Sie die Gläser auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet und die Konfitüre haltbar wird.

Kirschen in Wodka

Kirschen waschen und abtropfen lassen. Dann entstielen und entsteinen. Kirschen und Kandis mischen. In eine verschließbare Flasche oder Glas füllen. Mit Wodka auffüllen, sodass alle Kirschen bedeckt sind.

Mind. 1 Woche ziehen lassen. Öfter schütteln.
Inhalt:
500 g Kirschen
100 g feiner weißer Kandis (Teezucker)
1/2 l Wodka (40 Vol. %)

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vogel-Kirsche
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3942735/
https://www.chefkoch.de
https://www.essen-und-trinken.de/kirschen
https://www.lecker.de/kirschen-wodka-32717.html

How Soon Is Now?


Johnny Marr spielt am Flutgraben und dank Tip Berlin haben wir zwei Plätze auf der Gästeliste ergattert. Pünktlich um halb neun geht es auch schon los und zwischen den Songs von seinem neuen Soloalbum knallt er uns mit der Fender Jaguar natürlich auch die obligaten The Smiths Gassenhauer um die Ohren. Big Mouth Strikes Again. Aus der Zeit gefallener Power Pop aus Manchester, immer wieder gut. Am Schluss singen alle mit: „There Is A Light That Never Goes Out“. Und gegen Elf gehts dann statt mit dem Doppeldeckerbus doch lieber mit der U-Bahn nach Hause.

https://www.morgenpost.de/kultur/article214353701/Johnny-Marr-sorgt-im-Festsaal-Kreuzberg-fuer-Euphorie.html
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2018/05/johnny-marr-festsaal-kreuzberg-smiths.html

Bye Bye Junimond


Live im Kesselhaus teilbestuhlt vorgestern also Jan Reiser singt Rio Plewka (oder so ähnlich). Begleitet wird er unter anderem von Lieven „Las Vegas“ Brunckhorst an Klavier, Holz und Blech.
Zwischendurch auch ganz viel Show, inklusive Rumgeknutsche für immer und dich.
Über’s Meer, Mensch Meier Rauch-Haus-Song unplugged, und Keine Macht für Niemand dann nochmal elektrisch. Der Traum ist aus, mein Name ist Mensch und der Turm stürzt sowieso mindestens zweimal ein.
In der Zugabe Alles Lüge und last not least Die letzte Schlacht gewinnen wir – wer’s glaubt wird Selig.

Tocotronix

Mit 25 jähriger Verspätung bin ich also doch noch Fan geworden. Und dafür gibt es auch einen ordentlichen Backkatalog zum Nachhören. Da kam die aktuelle Tournee gerade recht, wo die Live Versionen sowieso einmal mehr ins Ohr und in die Beine gehen. Titelliste von gestern Abend (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Reihenfolge nicht nach Zeitpunkt der Darbietung sondern eher des Erscheinungsjahrs geordnet):

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