Alle Jahre wieder …

So wie 2015, 2016 und 2017 klicken wir natürlich auch 2018 wieder aus lauter Langeweile jedes Gewinnspiel im Internet und wundern uns hinterher über die viele Spam im Elektrobriefkasten – hier eine kleine Auswahl:

Berlin

Kaum ist ist die freiwillig gewählte Erholungsverbannung in die Levante beendet, holt einen die Realität des eingemieteten Daseins im innerstädtischen Altbaudomizil wieder ein. Wenn zwischen Fallrohr, Wasserstrang und Verkleidung das Tropfen nicht aufhört, hilft denn hoffentlich der Klempner.

Erstmal ist Trocknungstechnik angebracht.

Kraut Fun Ding

Meine frühesten Erinnerungen ans Quatt-jee-Latänng reichen so zirka Ende der Siebiger zurück, damals war das noch eine rußige Halle, voll gestellt mit Sofas vom Sperrmüll und ein paar olle Vorhänge hinter der Bühne. Stupide Rock und Blueskonzerte standen auf der Tagesordnung, bis denn endlich Punk und New Wave die Mauerstadt aus der Kifferlethargie riss.

Außer Echo & the Bunnymen, Gang of Four und Alan Vega (so 1983 herum) kann ich mich da an gar nichts mehr sonst erinnern. Die für meinereiner interessanteren Bands spielten sowieso eher im Metropol oder Loft eine U-Bahnstation weiter. Zwischendrin an der Potze habe ich aber immerhin noch The Subtones, diverse Senatsrockveranstaltungen und kurz vor Wintergarten Die Antwort und Plan B erlebt.

Von daher ist es schon interessant, wie man mit einer Handvoll Möchtegernwichtigkeiten und notorischen Deutschrocklangweilern ein paar hundert Seiten füllen kann:

Carl Carlton (Musiker, Komponist, Gitarrist u.a. für Udo Lindenberg, Peter Maffay)
André Herzberg & Pankow
(Members of) Grobschnitt
Lüül (Agitation Free, Ash Ra Tempel, Nico, 17 Hippies)
Manfred Maurenbrecher, Ulla Meinecke
Andi Brauer (Lokomotive Kreuzberg), Potsch Potschka (Spliff)
Barbara Thalheim
Katarina Franck (Rainbirds)
Nino Hiemann (Lok Kreuzberg, Champion Jack Dupree)
Jim Rakete, Erik Spiekermann