Kraut Fun Ding

Meine frühesten Erinnerungen ans Quatt-jee-Latänng reichen so zirka Ende der Siebiger zurück, damals war das noch eine rußige Halle, voll gestellt mit Sofas vom Sperrmüll und ein paar olle Vorhänge hinter der Bühne. Stupide Rock und Blueskonzerte standen auf der Tagesordnung, bis denn endlich Punk und New Wave die Mauerstadt aus der Kifferlethargie riss.

Außer Echo & the Bunnymen, Gang of Four und Alan Vega (so 1983 herum) kann ich mich da an gar nichts mehr sonst erinnern. Die für meinereiner interessanteren Bands spielten sowieso eher im Metropol oder Loft eine U-Bahnstation weiter. Zwischendrin an der Potze habe ich aber immerhin noch The Subtones, diverse Senatsrockveranstaltungen und kurz vor Wintergarten Die Antwort und Plan B erlebt.

Von daher ist es schon interessant, wie man mit einer Handvoll Möchtegernwichtigkeiten und notorischen Deutschrocklangweilern ein paar hundert Seiten füllen kann:

Carl Carlton (Musiker, Komponist, Gitarrist u.a. für Udo Lindenberg, Peter Maffay)
André Herzberg & Pankow
(Members of) Grobschnitt
Lüül (Agitation Free, Ash Ra Tempel, Nico, 17 Hippies)
Manfred Maurenbrecher, Ulla Meinecke
Andi Brauer (Lokomotive Kreuzberg), Potsch Potschka (Spliff)
Barbara Thalheim
Katarina Franck (Rainbirds)
Nino Hiemann (Lok Kreuzberg, Champion Jack Dupree)
Jim Rakete, Erik Spiekermann

CB 17

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Salvator Mundi

Von wegen übermalt, und jetzt restauriert – ich denke eher, die Version in schwarzweiß ist die originale und wurde jetzt für 450 Millionen Dollar ein bisschen aufgepeppt. Ein Blick in die Kristallkugel hilft da ganz sicher weiter. Und ob das Ding och wirklich von olle Leonard da Quirm oder sonst irgendwem ist, lassen wir mal dahingestellt. Wobei Mona Ogg von selbigem ja schon genauso dusslig aus dem Rahmen kiekt.