Leichter Realitätsverlust bei Apple

Dank meines Abonnements der iTunes News bin ich immer up-to-date, what is hot and the latest trend in pop biz.
Zum Beispiel today:

„Wer ist die abgefahrenste Comix-Band überhaupt? Klar: Gorillaz.
Das virtuelle Projekt um Damon Albern und Dan The Automator
veröffentlicht mit „Demon Days“ bereits das zweite Album.
Holt Euch die coolen & vielseitigen Styles der Gorillaz – bei iTunes.“

Man beachte die schön alberne freudsche Fehlleistung…

Die alleinigen Notwendigkeiten

Das langersehnte Konzert der 12 Cellisten im Kammermusiksaal. Mal wieder ein Grund, den Schlips zu binden und gepflegte großbürgerliche Unterhaltung zu goutieren …
Natürlich darf man auch nicht die Einführung verpassen – da erklärt uns Christian Jost, wie man für Cello komponiert, ohne selbst das Instrument spielen zu können und Wilhelm (der Kaiser) Lindemann, warum er diverse Stücke wie The Girl from Ipanema oder Wagners Walküre nicht auch schon für „die 12“ arrangiert hat.
Pünktlich um Acht geht es zur Sache. Zuerst altertümlich-schöne Lieder aus dem 17ten Jahrhundert, dann ein Fünfteiler über den Schnee in Finnland und schließlich Der Pate in einer Bilder-im-Kopf Version.
Nach der Pause noch mehr Gassenhauer der Filmmusik, herausragend natürlich das Spiel mir das Lied vom Tod Thema. Rauschender Beifall und als Zugaben Pink Panther, noch ein Tango und die Titelmelodie aus Titanic. Sehr schön!

Storchenschnabel




Da werden Kindheitserinnerungen wach…
Die Dinger haben mich total fasziniert als Kind. Bloß war die Woolworth Ausführung so krötig, dass man eigentlich nur Kritzeleien hingekriegt hat. Da ist so ein Java Applet doch fiel besser (und billiger)

Karneval

Nicht so tolles Wetter heute (15.5.2005), aber trotzdem zum Karneval der Kulturen getapert.
Genau wie eine Million andere auch. Zwischen Südstern und Blücherplatz ein einziges Gedränge. Dafür gibt es auf der anderen Straßenseite als Alternative ganz fetzige Strassenmusik.

Spooky Tooth


Ein Gastkommentar von Rick Zontar.
Gestern war`s :
im Jugendclub Pumpe lud die GEW zum Tanz in den Mai, alldieweil nebenan im Turnschuppen (Rauchen verboten) die Mike Harrison Band für “ musikalische Unruhe“ sorgte. Umspült vom Honky Tonk Piano und nem halben Wohnzimmer , getarnt als Hammond, kredenzte der Maestro 1000 Jahre handgeschnitzten Rhythm`n Blues in drei Sets mit Pausen dazwischen.
Da konnte man sich dann am Kalten Buffet diverses von der Kartoffel reinpfeifen, oder Wurstsalat undefinierter Herkunft.
Ca 00.30 Uhr, man ist ja nicht mehr der Jüngsten einer, dominierte Soulfulles, sprudelten „Up & Downs“ im Proberaum Feeling, incl Selters. Ne Zugabe für`s Sandmännchen & mit „Vergelt`s Gott“ auf angelsächsisch entließ uns Mike in den maienlauen City Smog.