Alles Poza oder wat?

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Zu Weihnachten extra einen Tag früher nach Hamburg gefahren.
De Amsterdam Klezmer Band spielt in der Fabrik und das darf man sich natürlich nicht entgehen lassen.
In Altona am Bahnhof wird auf dem Weihnachtsmarkt der Glühwein gebechert bis zum Umfallen, nach dem Weg zu fragen erübrigt sich – aber wir finden trotzdem hin.
Ein paar Astra später fängt das Konzert auch schon an. Natürlich wird die neue CD vorgestellt, die Stücke sind auch richtig gut. Gerade die verschiedenen Einflüsse sind ein echter Ohrenschmaus:
stilistisch geht es von Klezmer (natürlich) über Sinti/Roma Rhythmen und Ennio Morricone Soundtrack bis nach Odessa, wo uns Alex den Heimatklänge-Blues wieder nahebringt, den die Kommunisten so lange zur Propaganda verdreht haben.
Danach wird die Wodkaflasche geköpft und zu DJ und VJ Mucke getanzt. Auch nicht schlecht!
Ein schöner Abend.

G-Day

Naja, wie versprochen fahre ich mit nach Lichtenberg zu Gerds Geburtstagsparty in der (neuen) Linse. Immerhin spielen die nicht so unbekannten Vibravoid aus dem Ruhr-Pot. Könnte ja deshalb ein netter psychedelischer Abend werden. Und so war es auch. Ziemlich laut und überwiegend harte Gitarrenkracher. Von den Coverversionen habe ich nur „Incense and Peppermints“ der Strawberry Alarm Clock und „Moonshake“ von Can erkannt. Über die Pink Floyd Darbietung am Anfang will ich hier mal lieber einen Mantel des Schweigens legen, oder wie Rick so schön bemerkte: „Syd Barrett hätte wohl nach seinen Magentabletten gefragt…“

Die Arche Noah

Reverend Slim and the Pale Family
Reverend Slim was preaching the Blues.
Diesen Freitag Abend also mal wieder im (neuen) Arcanoa.
„… oh, no, I never got over those blue eyes, I see them everywhere. I miss those arms that held me, when all the love was there …“
(Johnny Cash)
Wahrhaftig bringt die Band den Blues. Gun Club und Neil Young und Shakin‘ All Over. Das ist die Gitarren Musik, wie man sie braucht – von Herzen gespielt und gesungen.