Time is Tight

Eigentlich hätte man am Sonntag ja noch eine Stunde im Bett liegen bleiben können. So aber steht man doch wieder viel zu früh auf und bringt zur Strafe seinen ganzen Hormonhaushalt durcheinander. Nach dem Frühstück bleibt nochmal soviel Zeit und statt um 15 Uhr wird heute schon um zwei eine Tasse Tee getrunken. Komischerweise meldet sich gegen vier Uhr schon der grosse Hunger. Die Tagesschau fängt auch nicht um sieben, sondern wie immer erst um acht an, was die automatisch umgestellten Uhren auch nicht anders bezeugen – nur im Kopf stimmt das immer noch nicht.
Naja – mal sehen, wie spät es morgen um die selbe Uhrzeit ist.

Der Österreicher im Spiegel einer dynamischen Hermeneutik

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Foto: ©macaru 2006
Nach langer Zeit war gestern mal wieder ein Salon bei Ede mit besonders anspruchsvollem Programm. Vorgetragen vom liebenswürdigen Sozialpädagogen Hans Marquardt sind außer „Spielen wir Unfall im Atomkraftwerk“ (auch als „Tauben vergiften im Park“ vertont) sehr schöne/schaurige jiddische Lieder zu hören, die nach dem Krieg wohl auch für einigermassen Verwirrung sorgten – vonwegen, über was man denn da noch lachen durfte. Aber Georg Kreisler hat wohl immer etwas angeeckt, komischerweise kann ich auch heute in der Stadtbibliothek kaum was finden. Nun, da läßt sich nichts machen – ohne Bluntschli [Ersatzbild] in der Schachtel stehe ich sowieso mal wieder ziemlich dumm da.

Johnny No’s NIGHT FEVER

Ich habe ja heute abend schon was anderes vor, aber trotzdem hier mal wieder ein Hinweis, wo man gut „abhotten“ kann:

Hey everybody!
DJ Johnny No rocks the cozy little dancefloor at Coffy again…
1950 and ’60s style: Beat, Garage, rockin‘ Soul!
Fri. 27th of october 2006, 11 pm
COFFY, Winsstr. 65, Berlin-Prenzlauer Berg, Tram M2.
See you soon!

DIGITALES ELEKTRONIK-DAMPFBÜGELEISEN

flat-iron.jpgDas gibt es beim Hitech-Discounter Albrecht nächste Woche. Und zwar in zwei Größen: Eins für den ambitionierten Extrembügelsportler in bondi blue und eins für die Puppenstube in strawberry red.
Ich finde ja, es sieht ein bisschen aus wie mein alter G3 B/W. Wahrscheinlich ist auch eine 6 GB Festplatte eingebaut. USB und Firewire sind natürlich heutzutage sowieso Standard. Ob Webcam und MP3 Player integriert sind, weiß ich nicht. Trotz Bluetooth-Funktionalität sollte man aber das Teil zum Telefonieren lieber nicht benutzen (Verbrennungsgefahr!)

Nix Los

johanniskraut.jpgBei dem Wetter im Moment kriegt man ja schon Kopfschmerzen. Oder ist einfach nur müde. Also das einzige, was da noch hilft sind Drogen. Zum Beispiel die abgebildeten. Ansonsten fällt mir auch nichts mehr ein. Ausser vielleicht Schröders Memoiren lesen. Na gut, muss auch nicht unbedingt sein. Da warten wir lieber auf den Aprilscherz von „Gesundheitsreform“ nächstes Jahr. Und gehen zum Arzt um uns krankschreiben zu lassen. Wenn das dann überhaupt noch möglich ist.

Metal / Punk

che-guitarra.jpgLorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.

Da das Konzert gestern ausgefallen ist, gibt es heute auch keine Besprechung. Der Blindtext ist also nur dazu da, das Bild nach rechts zu schieben, damit wenigstens das Layout hier stimmt.

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ein rätsel für die infantilgesellschaft

also ich kann nur empfehlen, auf keinen fall bücher von dieser frau kaufen! sie ist pervers – und überhaupt nicht in dem sinne, wie es euch gefallen würde! wie diese person nur den literaturnobelpreis vorletztes jahr gewinnen konnte ist mir völlig unverständlich. also aus österreich kommt sie und ist politisch links und gegen rassismus. und sie feiert heute ihren 60ten geburtstag und ich denke mal, jegliche kritik oder lobhudelei ihre person betreffend gehen ihr sowieso am arsch vorbei!

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Weiß nicht

In der Tribüne ist heute die Premiere von „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“. Ich hatte schon gestern das Vergnügen, der Generalprobe beiwohnen zu dürfen.
Erzählt wird die Geschichte von der leicht dachschadenbehafteten Dora (Freud lässt grüssen…), die ohne „Mother’s Little Helpers“ ausgestattet, plötzlich erwachsen wird und nichts als nur noch ficken will. Doch dann wird sie schwanger und es folgen Abtreibung und Zwangssterilisation.
Ziemlich dramatisch das Ganze. Das Publikum kann nicht anders, als bei den derben Zoten, die das schamlose Wesen von sich gibt, leicht verklemmt zu lachen. Ich finde, damit zeigt diese gelungene Gesellschaftssatire ziemlich gut, worum es im Leben von uns mehr oder weniger geistig behinderten Menschen so geht. Oder wie sagt die Mutter so schön an einer Stelle: „Würde ist Sein im Konjunktiv“.