Reformation Day

Nicht nur daß vor 490 Jahren die Kinder an der Kirchentür in Wittenberg geklopft und „Süßes, sonst gibt’s Saures“ skandiert haben. Überdies kam dann auch noch Martin das Luder vorbei und hat mit seinem Edding 95 Graffiti hinterlassen. Zur Strafe mußte er Harry Potter (Altes und Neues Testament) übersetzen und noch dazu seine eigene Sekte gründen. Welche wiederum wegen des Mangels an Möglichkeiten, dem Ablass geeignet Sünden zu begehen, heutzutage auch nicht mehr so dolle Einschaltquoten hat.

Sparschwein

Noch so einer von diesen überflüssigen Aktionstagen, die jedes Jahr stattfinden. Weil sich sowieso keiner mehr richtig traut, sein Geld auszugeben. Geiz ist geil, oder so ähnlich. So tun die Leute also das bisschen was sie verdienen, mal eben den Banken in den Rachen werfen. In Deutschland sind das mittlerweile mindestens 78 Milliarden Euro. Oder Eighty Billion Bucks, wie man in Amiland so schön sagt. Und da fällt mir auch gleich mein altes Postsparbuch ein, was irgendwo schwach verzinst herumstaubt. Sozusagen selbst verschuldet.

Sein oder Nichtsein

Im Schädel, der im Wald vergraben lag, kullert noch die Vorderladerkugel. Nachdem Alberich die restlichen Knochen sortiert hat, führt die Spur zur schlagenden Verbindung von Bruder Raimund. Die schon verlobte Clara ist vom späteren Schwager geschwängert worden und deshalb die tragisch tötliche Satisfaktion vor zehn Jahren. Papa Stielicke (großartig: Michael Degen) hat dann alles gemanagt, rein seilschaftenmäßig. Aber jetzt kommt doch alles raus, denn Thiel hat die Mutter als Zeugin und Boerne, seiner eigenen Schwärmerei nach „toller Klopperei“ sogar ein Geständnis des Mörders von damals.
Ziemlich Klasse, jedenfalls vom Unterhaltungswert, dieser Tatort!

Unberechenbarer Haferbrei

Zum einen soll hier auf diese fabulöse Website hingewiesen werden, nachdem sie seit kurzem endlich online ist. Unbedingt vorbeisurfen und reinhören! Zum anderen ist gestern heute zufälligerweise der dritte Todestag des besten Diskjockeys aller Zeiten. Und da fälsche ich doch einfach mal das Datum dieses Eintrags, damit das Blog hier weiterhin so topaktuell wie gewohnt bleibt. Ansonsten gibt es ja nicht so viel, was erwähnenswert wäre. Außer vielleicht die Meldung hier – wo wir gerade beim Thema Radio sind. Aber das ist natürlich eine ganz andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden.

With a little help from my friend

Am 23.10.2007 um 18:47 schrieb Jochen:
Der Alleinunterhalter verbreitete seine gute Laune am Samstag und übertrug sie auch auf uns.

Und ich verbreite das Video mal einfach ungefragt weiter. Kann ja nicht schaden.

Euro stinkt unter die Marke von 1,43 Dollar

Das haben aktiencheck.de und Dutzende von anderen Finanz-News Portalen jedenfalls gestern wortwörtlich so gemeldet. Von der Rechtschreibung her gesehen, müsste das natürlich heißen: „Euro stinkt unter der Marke von 1,43 Dollar“. Davon mal abgesehen, wenn die Nachrichten bald nur noch von solcher Qualität sind, werden Google, Yahoo bzw. deren Konsorten letztendlich wirklich die Welt regieren. Na dann, gute Nacht!

Au

Strobl sein Vater hat sich die Pulsadern aufgeschnitten. Und selber suizidet er auch schon heftigst. Vorher bekommt noch Hauswirt Bachinger eine Acetylenbombe ins Auto gelegt. Weil der angeblich den Hausmeister Grassl auf dem Gewissen hat. Nur daß dieser wiederum trotz Stiefeltritten vom Yuppie Pierre dann doch Quecksilbervergiftet im Keller verreckt ist. Oder wäre. Die Thailändische Witwe hat die Anti-Sommersprossen-Creme für die eifersüchtelnde Metzgerin besorgt. Und auch die Asthmaanfälle des Jungen wahrscheinlich mitverursacht. Dafür kommen dann alle Bösen und Schuldigen am Ende in die Hölle. Und die Guten suchen weiter nach einer passenden bezahlbaren Wohnung. Nur Carlo fliegt dank Millionenerbschaft dauerhaft ins Palmenparadies. Beziehungsweise Schauspieler Michael Fitz aus der zukünftigen Tatort Besetzungsliste.

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Dark Star

Eigentlich schon von gestern, die Meldung. Aber im astronomischen Maßstab gesehen doch noch brandaktuell. Und die Masse von dem Ding ist auch ziemlich schwerwiegend. Nur das Ganze zu verstehen, soll nicht ganz so leicht sein.