Onkel Moz live in der Zita

 

Eigentlich sind Konzertkarten unverschämt teuer geworden. Aber früher™ hat man eben das ganze Geld für Vinyl und CDs ausgegeben. Was heute nicht mehr so nötig ist, seitdem die Mucke mehr oder weniger legal für lau aus dem heimischen DSL-Anschluss sprudelt. Als Seiteneffekt gehen folglich die ganzen Rockrentner weiter auf Tour, bis sie irgendwann von der Bühne fallen.

So ein Freiluftkonzert ist auch eigentlich eine feine Sache, wenn der Crooner nicht schon eine halbe Stunde vor Ablauf der polizeilich genehmigten Maximaldauer Feierabend machen würde. Dann kaufen wir uns als Andenken eben eine schöne Mug und reden uns ein, dass ein jeder Tag wie Sonntag ist – still und grau. Dafür ist auch ein Licht da, das niemals ausgeht.

Was stand noch so auf dem Programm? Fleisch ist Mord sowieso und Irischer Abstammung, vom Herzen her Englisch. Als Zugabe Hektor der erste der Jungs, der starb.

OOOR

Neben den Dutzenden von toten Briefen, die heute morgen mal wieder mein elektronisches Postfach überfluteten, kam auch noch dieser Autoreply durch, welcher nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik entbehrt (die vollständigen Namen und Daten der betreffenden Damen habe ich lieber weggelassen):

Von: „K, Silke“ <silke.k@ungueltig.de>
Betreff: Abwesenheitsnotiz: *****SPAM***** Ficken im Sommer
Datum: 18. Juli 2011 04:45:36 MESZ
An: <unknown@fiasko.in-berlin.de>

Ich bin ab 7.07.2011 im Urlaub. Bitte wenden Sie sich an meine Vertretung, Frau Cornelia L, Tel: 00000/123 45 oder Email: cornelia.l@auchungueltig.de.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Silke K

 

Pu Teen

Jochen meint:

Ganz selten bekommt man doch mal das Gefühl, dass es irgendwelche Kräfte gibt, die einen vor der Einlieferung in Bonnie seine Ranch bewahren.
Oder nicht?

Ehrendoktor für Putin – Verleihung in Hamburg geplatzt
Kuratorium gibt auf: Kein Quadriga-Preis für Putin

Michael meint:

Schon richtig. Obwohl das mit dem Doktortitel wär hinterher sowieso aufgeflogen. Selbst für einen h.c. sollten wenigstens die Fußnoten stimmen. Wenn auch nur die, die von der Geschichte geschrieben wurden.

ALDI aktuell ab Donnerstag

Die Sommerferien sind noch gar nicht vorbei, da hat Oberlehrer Albrecht schon wieder praktische Utensilien für seine Eleven im Angebot, die noch nicht ihren Abiball hinter sich haben.
Ganz oben auf der Einkaufsliste steht der Tintenkiller, so hießen die Dinger jedenfalls wie ich damals in der dritten Klasse war (ca. 1972).
Wobei die Umbenennung wohl nicht irgendwelchen todbringenden Assoziationen, sondern eher dem gesch. Warenzeichen geschuldet sein dürfte.

Schweinegeld

Die bulgarischen Leiharbeiter sind um ihre vier Euro fünfzig geprellt worden. Und Subsubunternehmer Dimitroff hat gemacht wie Fisch. Während Schnitzelkönig Merklinger gefesselt im Keller den Herzkaspar kriegt, übernehmen die Investoren aus der Ukraine mal eben den subventionierten Gammelfleisch Im- und Export. Zur Aufklärung muss Juniorchef Maximilian von Weber und Stark verkabelt zu den Mafiosis, bevor der Zugriff erfolgt. Ritter hat dann auch noch überlebt, beziehungsweise sich die anderthalb Stunden mit den Krankenschwestern vergnügt. Nur Liljanas trichinenvergiftete Tochter wird nicht wieder lebendig.

Ick sach ma, wieda richtisch juter Tatort jestern, wa.

(Dieser Beitrag ist eine Wiederholung von 2009)

Sonntag auf Montag

Der Westdeutsche Rundfunk hat wieder was Feines aus dem Archiv gekramt und beglückt uns heute Nacht mit einem legendären Konzert der Berliner Jazztage aus dem Jahre 1971: Miles Davis Group feat. Keith Jarrett. Und wenn der Festplattenrekorder sowieso schon programmiert ist, denn nehmen wir doch auch eine Stunde vorher mit auf, um gleich noch was über Jimi Hendrix zu erfahren, was wir vielleicht noch nicht wußten.