775 Jahre Wowereit

Nach dem Begrüßungssekt erstmal ein paar kleine Vorspeisen. Krebsschwänze auf Reis, Schafskäse mit Oliven und Linsen. Kartöffelchen und Spargelschinkenröllchen wollen natürlich auch gekostet werden.

Zusammen mit Diepgen futtern wir im Hauptgang Schweinebraten mit Pfifferlingen. Ein kleines Glas Rotwein und zur Sättigung Risotto hinterher, mit leckeren Makrelenhäppchen.

Auf der Bühne Remix und davor wird getanzt. Anschnitt der Geburtstagstorte, Fototermin mit Regierenden Bürgermeister. Danach Disco und Cocktails.

Ganz netter Abend, danke RadioEins!

Unearthed

Nachdem der Cehkjuritie-Hansel am Eingang übereifrig nach Drogen sucht (oder selber Drogensucht?), und einem am Schalter statt Stempel abgezählte Flyer untergejubelt werden, geht es wenigstens am Tresen erstmal zwanglos zu. Da stört dann auch nicht das lange Vorprogramm mit unhappybirthday (sympathisch belangloser 80er Retro-Wave) und cwnn (KURZWEILiger Piano Neo-Wave).

Cult With No Name

Pünktlich um 23 Uhr kommen endlich Reininger, Brown, Principle, Geduldig und Van Lieshout auf die Bühne und spielen sich gut gelaunt durch 35 Jahre Bandgeschichte. Zwischen alten und neuen Stücken inklusive multimedialer Live Video Performance immer wieder großartige Momente instrumentaler Beherrschung und professionelle Gelassenheit.

Tuxedomoon

Womit für mich das dritte Konzerthighlight dieses langsam aber sicher zuendegehenden Jahres schon mal feststehen dürfte (nach „The Grande Mothers Re:Invented“ im Februar und „GNAWA DIFFUSION“ im Juli)

(Dieser Beitrag ist ein Update zu Himmelskajüte von vor fünf Jahren oder so)

Nostalgija

I always used to dream of the past
But like they say yesterday never comes
Sometimes there’s a song in my brain
And I feel that my heart knows the refrain
I guess it’s just the music that brings on nostalgia
For an age yet to come

Ah, nostalgia for an age yet to come
Nostalgia for an age yet to come

(BUZZCOCKS)

So ungefähr nach dem Motto: „Opa erzählt mal wieder von früher“ geht es bei mir jetzt auch schon los. Leider findet sich digitalisiert im Internet systembedingt fast nur die jüngste Vergangenheit, d.h. so um die 15 Jahre zurückdatiert. Außer irgendwer holt mal wieder die Schuhkartons vom Hängeboden und setzt sich stundenlang auf seinen Hintern hintern Scanner. Hier ein paar Links, die es mir immerhin wert waren, mehr als zweimal anzuklicken: Goltzstraße, Pankstraße, Buttmannstraße.

Come see our latest creation

(Einladungskarte für die Pressevorstellung des neuen iPads nächste Woche. Ohne den blöden Apple in der Mitte sieht das Gekleckse fast wie ein Kunstwerk aus, finde ich)

 

Nachtrag: Heute abend ist es also endlich soweit. Was wir dann zu sehen kriegen, dürfte in etwa dasselbe wie vor knapp drei Jahren sein. Nur ohne den Hauptdarsteller natürlich. Der dreht sich wahrscheinlich höchstens im Grabe um.

 

Vor Weihnachten hagelt es wieder Rocker-Biographien

http://www.amazon.de/Who-I-Am-Die-Autobiographie/dp/3462044680/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1350041696&sr=1-1
http://www.amazon.de/Ein-Hippie-Traum-Autobiographie-Waging-Heavy/dp/346204477X/ref=tmm_hrd_title_0

Ein Leser mokiert sich bei Neil Young über eine nachlässige Übersetzung und empfiehlt das Original.

(Jochen via Email)

Alle Empfehlungen von mir hier auch nur so zur Information. Man muss ja nicht gleich immer alles kaufen, was im Endeffekt nur das Bücherregal überquellen lässt, und gebunden ordentliche Löcher ins Portemonnaie (neudeutschgerechtschreibt: Portmonee) reißt. Spätestens zu Ostern landen all diese Weltliterarischen Meisterwerke sowieso beim Hugendubel-Thalia-Weltbild-Dussmann auf der Schnäppchenpalette für höchstens die Hälfte an Euronen.

Und weil es grad so schön passt, an dieser Stelle noch ein völlig überflüssiger Link, aber auch mit echtem Tattoo. Prima Geschenkidee für Schwiegermuttern zum heiligen Fest (z.B.)

Le Havre

In der Groni 50 ist wie jeden ersten Dienstag im Monat mal wieder Volxküche und DVD-Beamer-Abend angesagt. Diesmal steht der letzte Aki Kourismäki Streifen auf dem Programm. Nach leckerem veganen Essen und ’ner Runde Kicker gucken wir natürlich die französische Version mit Untertitel. Roberto Piazza gibt ein Solidaritätskonzert für den kleinen afrikanischen Flüchlingsjungen, damit der nach London zu seiner Mutter geschleust werden kann. Ganz großes Kino (nicht nur für Gutmenschen). Und sogar mit Happy End.