Arto Lindsay

Gestern war Arto Lindsay im Tränenpalast.
Punkt Neun ging es los. Arto in der Mitte mit seiner
12SaitenKrachDanElectro, Melvin Gibbs an Bass und Sampler
zu seiner linken und ein voll cooler Keyborder/Saxophonist
auf der anderen Seite. Die alten Stücke sind kaum wiederzuerkennen.
Es wird zerfetzt und gepitched bis die iBooks heisslaufen…
Vielleicht war es diesmal weniger groovend aber dafür bestimmt
bewußtseinserweiternd für die Ohren. Alles in allem ein schöner Abend.

TEMPO

tempo72.jpgDank des Flyers, der mir unverbindlich zugespielt wurde, bin ich dazu verleitet worden ins Quasimodo zu tapern, wo die legendäre Westberliner Power Pop / Punkband „TEMPO“ sich die Ehre gibt.
Ist schon komisch, nach einem Vierteljahrhundert raufen sich die mittlerweile graumelierten Musiker um Bandleader Herrn Radszuhn (Musikchef bei Radio Eins) nochmal auf und rocken durch’s Garageland.
Das Publikum besteht zur Hälfte aus Mittvierzigern, die entweder Senatsrockbeauftragt dabei sein müssen oder Frührentner-mäßig mal wieder aus ihren Löchern kommen, und zur anderen Hälfte aus deren inzwischen erwachsen gewordenen Kindern.
Aber – die Mucke ist echt geil! Schade nur, dass die Kondition der Herren nicht mitspielt (oder fehlen die richtigen Drogen?) und so ist nach einer Stunde gnadenlos Ende der Vorstellung. Es gibt aber ein Doppelvinyl mit alten bisher unveröffentlichten Stücken in Luxusausstattung aber dafür reicht leider mein Geld nicht mehr.

Die schönen Morgengedanken

Mein Lieblingsradiosender bringt jeden Morgen einen sinnreichen Spruch für den Tag. Heute z.B.:
Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen,
und frech, weil sie Dividende haben wollen.
Carl Fürstenberg, Bankier
Nachzulesen auch auf der Radio Eins – Homepage.
Schade nur, daß das Skript auf der „Schönen Morgen“ – Seite unter Safari nicht funktioniert…

Go West

Auf dem Amsterdamer Flughafen wartet der Firmenjet
Auf Grönland gibt es stellenweise gar keine Geschäfte

Wie schreibt Rudy Rucker so schön:
„Durch das Fenster ist Grönland zu sehen. Schnee wie Schlagsahne mit steil herausstechenden Gipfeln, die sich hier und dort erheben; Berge aufgerichtet bis zu ihrem Hals in Eis und Schnee. Die Welt ist groß.“