Spooky Tooth


Ein Gastkommentar von Rick Zontar.
Gestern war`s :
im Jugendclub Pumpe lud die GEW zum Tanz in den Mai, alldieweil nebenan im Turnschuppen (Rauchen verboten) die Mike Harrison Band für “ musikalische Unruhe“ sorgte. Umspült vom Honky Tonk Piano und nem halben Wohnzimmer , getarnt als Hammond, kredenzte der Maestro 1000 Jahre handgeschnitzten Rhythm`n Blues in drei Sets mit Pausen dazwischen.
Da konnte man sich dann am Kalten Buffet diverses von der Kartoffel reinpfeifen, oder Wurstsalat undefinierter Herkunft.
Ca 00.30 Uhr, man ist ja nicht mehr der Jüngsten einer, dominierte Soulfulles, sprudelten „Up & Downs“ im Proberaum Feeling, incl Selters. Ne Zugabe für`s Sandmännchen & mit „Vergelt`s Gott“ auf angelsächsisch entließ uns Mike in den maienlauen City Smog.

Hamburg

Ein paar Erinnerungs-Links zum vergangenen Wochenende, einfach hier mal so aufgelistet:
http://www.hvv.de/ (die BVG der Hansestadt)
Die Busfahrer bescheissen mit der Kurzstrecke, die komischerweise für Touristen och 2,40 kostet…
http://www.schilleroper.de/ Hier werden Vinylschallplatten aufgelegt und abgespielt.
An diesem Freitag z.B. gab es feinen Reggae und Rocksteady (oder Ska, wie man das glaube ich auch nennt?) zu hören.
Und last not least die Reeperbahn mit dem legendären „Schmidts TIVOLI“. Dieser Typ ist wie Kaffee! (O-Ton Kartenverkäuferin):

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Live Zone

Im Jugendfreizeitheim war gestern Rockwettbewerb. Ich vermute mal „Wettbewerb“ deswegen, weil die Bands schon gewonnen haben – nämlich den Auftritt an diesem Abend. Als wir gegen Neun eintreffen, spielt schon die Girlie Band Soma recht ansprechenden Grunge-Rock. Besonders die Sängerin überzeugt mit schöner Stimme und lockeren Sprüchen. Die restlichen Musikerinnen tauschen zwar öfter untereinander die Instrumente (wer hat schon Lust, ständig Bass zu spielen), aber solistisch will keine der Damen hervorstechen. Das tut aber der Musik überhaupt keinen Abbruch, im Gegenteil. Danach geht es gleich weiter mit Sogh. Ich sage mal, sympathischer Wave-Rock mit leichten „Scherben“-Einschlag. Die Jungs haben auch musikalisch was drauf, und beschränken sich nicht auf Vierviertel. Die deutschen Texte sind, wenn vielleicht nicht unbedingt Jedermanns Sache, aber doch ganz interessant. Naja, und dann wird es Zeit für die Roovers. Die habe ich letztes Jahr ja schon bei den Emergenza Finals erlebt. Die Columbia Halle war da denn wohl doch ’ne Nummer zu groß – aber hier kommt das Superstar Gehabe schon cool ‚rüber. Jedenfalls sind alle am tanzen – it’s only Rock’n’Roll! Als nächstes entern Leaf die Bühne. Schon beim ersten Stück wird klar, wer die grossen Vorbilder der Band sind: natürlich die Gallagher Brüder von Oasis. Genauso noelt (oder liamt?) der Sänger auch ins Mikro und schneiden sich die prägnanten Les Paul Gitarren-Riffs in die Gehörgänge. Immerhin nicht von schlechten Eltern! Zum Abschluß des Abends spielt meine absolute Lieblingsband The Springs. Diejenigen, die bis jetzt noch nicht nach Hause mußten (ist ja gerade erst Zwölf…), werden mit Emo-Rock allererster Güte belohnt. Was die Drei da jedenfalls an Spielfreude darbieten und was für ein toller Sound da aus den Amps kommt kann ich leider nicht in Worte fassen. Das versteht man nur, wenn man es live erlebt und wenn nicht, dann ist man wirklich arm dran.

Googlefight

Ich mißbrauche ja auch ab und zu Google als Rechtschreibhilfe (so in der Art eines Publikumsjokers: 80% für eine Alternative werden ja wohl hoffentlich für die Richtigkeit relevant sein…)
Ein ähnliches Spielchen, wenn auch ein bischen unfriedlicher, habe ich gestern (natürlich beim Googlen) gefunden:
Googlefight

Carwash

Carwash_1.jpg
Ein Bild von meinem Freund Jochen aus Hamburg.
Dargestellt ist die beliebte Wochenendbeschäftigung von Autofahrern, sich zwecks Reinigung der Blechkiste in die Schlange einzureihen.

Was sollen wir reden…

.. gehen wir ins Eden. Sind ja immer noch Filmfestspiele (wenn auch nicht mehr im Zoo Palast, wie früher).
Habe nämlich den Hauptgewinn bei meinberlin.de gewonnen und darf zur After-Show-Party von Verschwende Deine Jugend.doc. Zwei Kinokarten wären natürlich schöner gewesen, aber was soll’s…
Also gibt es hier leider keine Filmbesprechung, sondern nur aus der Erinnerung, ohne Gewähr – einen Auszug aus der Setliste des DJs:

  • James Chance – Contort Yourself
  • Throbbing Gristle – Hot On The Heels Of Love
  • Cabaret Voltaire – Nag Nag Nag
    Sehr schön, dann erlaube ich mir mal – dem eigenen Gusto nach – aber natürlich auch entsprechend 80er Jahre-mäßig zu ergänzen:

  • Blurt – My Mother Was A Friend Of An Enemy Of The People
  • Tuxedomoon – Incubus (Blue Suit)
  • XTC – Science Friction
  • Liebe in hochwertiger Ausführung

    Danke, Herr Albrecht!
    Sie haben mir den Glauben wiedergegeben, dass die Welt schön ist…
    Wie sollte ich bloß weiterleben, wenn’s den ALDI-Nord Newsletter nicht gäbe:


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