Neu in meiner Bibliothek

Musste mal wieder so einen obligatorischen Kundenbindungs-5-Euro Gutschein loswerden und habe mir dieses Pflichtwerk gekauft. Zur Strafe verstaubt es wahrscheinlich die nächsten paar Jahre im Regal.

Obwohl die Übungsaufgabe in der Einführung ja noch ganz leicht und nachvollziehbar ist, jedenfalls ohne Eiscreme:

Wenn man kein Bier zu einer Mahlzeit trinkt, dann gibt’s immer Fisch. Wenn schon Fisch und Bier, dann keinen Wein dazu. Wenn Wein oder kein Bier, dann gibt es keinen Fisch.

¬B ⇒ F
F ∧ B ⇒ ¬ W
W ∨ ¬ B ⇒ ¬ F

Lösung: Man sollte eigentlich möglichst immer Bier zum Essen trinken und auf gar keinen Fall auch noch Wein zum Fisch.

B ∧ (¬ F ∨ ¬ W )

Guten Morgen

Statt einer Besprechung des gestrigen Tatorts, der vom Drehbuch her gesehen abgrundtief schlecht war (die ausgezeichneten Schauspieler haben da leider auch nichts mehr retten können), machen wir uns heute lieber fertig für die neue Woche. Und zwar passenderweise mit dem alten Knaller der seltenen Erden. Also Autoradio aufdrehen und bloß nicht zum Klassentreffen fahren. Da läuft sowieso wieder nur Donna Summer den ganzen Abend bis zum Resteficken am Schluss.

Friede sei in Ihren Wohnungen

Solange wie die Glotze sich die digitale Grütze vom DVB-T Tuner aus dem Äther saugt, ist man immer auf der Suche nach neuen Zapp -Möglichkeiten. Seit 1.1.2010 muss also die Kiste neuprogrammiert werden. Drei Frequenzen senden Testbild, diverse neue Endloswerbekanäle buhlen um Konsumidioten und Das Vierte wiederholt jetzt nicht nur im Kabel zum mindestens vierhundertstenmal die alten viertklassigen Spielfilmschinken. Also alles wie gehabt, nur noch nerviger. Aber – oh Schreck! Der Reli Unterricht kommt jetzt durch die Röhre, bzw. wird uns ganz profan via Flatscreen reingebeamt. bibel.tv heißt das Programm und will anscheinend das Abendland retten. Na dann beten wir mal für ganz viel Spenden und schalten schnell weiter zu Wer wird Millionär oder am besser ganz aus.

Im Anhang noch ein Schmierzettel, den mir der Generalsuperintendent der evangelischen Kirche zum neuen Jahr geschenkt hat. Wobei der blaue Himmel im Briefkopf schon irgendwie gefällt, so als Hoffnung sozusagen.  Friede sei in Ihren Wohnungen weiterlesen

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Durch das Internet geistert momentan ein angeblicher „God Mode„. Das klingt spannend, wird bei Ego-Shootern und anderen Computerspielen so doch ein Modus bezeichnet, in dem der Spieler unsterblich ist.
Seit Umberto Eco wissen katholisch erzogene Mac User natürlich auch vom ewigen Leben. Nur dass es eben als Geschenk Gottes umständlicherweise erst verdient werden muss. Statt irgendeinen Ordner umzubenennen, nimmt man vor der Kniebank des Beichtstuhls „Terminal“ Platz und entlockt dem Betriebssystem sub rosa die letzten Geheimnisse. Noch einfacher geht es mit dem Teufelswerkzeug namens „Secrets.prefPane“, welches einmal installiert, selbst mit Exorzismus nicht mehr auszutreiben sein dürfte.

U R Lost – Welcome to the Internet

Zur Abwechslung hier mal ein paar einfache Links. Einige scheinen jedoch nicht zu funktionieren, dafür kosten die beim Provider aber bestimmt auch mehr als ein Euro pro Monat. Und wo wir gerade dabei sind, gleich noch die zweistelligen hintendran. Ist ja bloß ’ne Schleife aussendrum – Fiel Spaß beim Durchklicken!

Nachtrag als Notiz an mich selber:
Damit das auch auf der lokalen Kiste funktioniert, muss man die Personal Home Page Tools aktivieren.

Wir hassen die Bösen nicht, weil sie uns schaden …

… sondern weil sie böse sind.

Der autistische Sohn sortiert die Spielzeugautos im Kreis und alleinerziehender Papa sucht Hilfe ausgerechnet beim Ritter von vor 700 Jahren und killt beleidigt den präpotenten Staupen mit dem sein eigenen Morgenstern. Statt Festnahme durch Polizei kümmert sich der irre Junior um die historische Knechtschaft. Denn Balthasar will auch den Rest der bösartigen Blutsbande um die Ecke wissen. Womit die Story anfängt, richtig spannend zu werden. Während Dellwo und Sänger also nichts weiter tun, als sich um Büroleiterposten zu streiten und ermittlungstechnisch Katzenkaffee begutachten, verblutet auch bald der fiese Unterweltonkel am Rhein und liegt die straighte Waffenhändlerin Freya erschlagen darnieder. Geködert mit drei Millionen Euro muss leider Herkens Kollegin und einzige Belastungszeugin mit dem Rächer an die Wand fahren und so sind am Ende alle nun gleich – gut oder böse, schön oder hässlich, arm oder reich.

Jahr des Metall-Tigers

Nun ist ja eigentlich noch gar nicht der 14. 2., aber jetzt hängt der chinesische Kalender schon mal an der Wand und denn warten wir eben noch ein paar Tage, bis die Ratte sich wieder für 12 Jahre (oder so) in ihr Loch verkrochen hat. Bis dahin heißt es, schön weiter die Suppe auslöffeln, die uns eingebrockt wurde und heruntergespült wie gewohnt mit ’nem ordentlichen Schluck in Wasser aufgelöstem doppeltkohlensauren Natron. Rülps!