Barry Adamson

Los gehts mit “Lay Your Burden Down” in bester The Bad Seeds Manier.

Aber auch das neue Album “Cut To Black” soll vorgestellt werden. Zwischendurch 80s-Disko und Devils-Jazz. der Mann kann einfach alles.

Nachträglich Corona-pandemisch zitiert auch Plan B auf der Akustikgitarre: “Hot Love”

Sehr schönes Konzert.

The Man Who Loved Beer

Nashville’s most fucked-up country balladeer Kurt Wagner alias Lambchop nach knapp zehn Jahren mal wieder im Heimathafen Neukölln. Diesmal allerdings nicht mit Band, sondern nur intime Performance zusammen mit Andrew Broder am Piano. Ist am Anfang etwas anstrengend, aber zum Glück spielt das Publikum mit. Kein nerviges Gequatsche während des Konzerts und auch die Handys bleiben weitestgehend in der Hosentasche. Ist nicht gerade Tanzmusik, aber nach einer Stunde kann man auch nicht mehr stehen. Bestuhlt wär es vielleicht noch schöner gewesen. Give It (Once In a Lifetime)

Spandau

In der Zitadelle steht „The Dead South“ auf dem Programm, doch wir biegen ab Richtung Freilichtbühne, wo es heißt: Berlin Beat Club „gehen fremd“. Gerade rechtzeitig angekommen, spielen schon Lilly & The Cool Girls den „Candy Man“. Weiter geht es mit Butterfly On A Wheel und Single-Rückseiten der Rolling Stones. Danach covern Leeman & The Gang gekonnt „Lucille“. Als letzte Combo sind Bokkombo dran, unter anderem wird nach „Billie Jean“ und „Highway To Hell“ getanzt. Zum Finale geben alle zusammen ein „Sympathy For The Devil/Hey Jude“ – Medley zum Besten. Unterhaltsam.

 

Bomba Pop

Gretchen

In Kreuzberg angekommen, ist erstmal eine Runde „Reise nach Jerusalem“ angesagt. Nur dass ich als alter Spielverderber einfach mal auf dem okkupierten Stuhl sitzenbleibe, wo ja die Mucke noch gar nicht angefangen hat.
Die Odessa-Tunes fehlen heute leider im Programm, da Alec anscheinend krankheitsbedingt in Amsterdam geblieben ist. Dafür gibt es aber vom Rest der Bande Hip-Hop, Gypsy-Swing, türkische Grooves und natürlich Klezmer satt.

(Dieser Beitrag ist ein Update zu Alles Poza oder wat?)

Drunk With Love

Bad Mouse Orchestra in der ufaFabrik. Los gehts mit Twelfth Street Rag. Wir lauschen Under The Moon gebannt dem Können der MusikerInnen aus Freiburg, Braunschweig, Leipzig.

Jazz Baby und Roy Smeck. Nach der Pause queeres Liedgut der 20er/30er. Das lila Lied. Let’s Misbehave und Anything Goes von Cole Porter.

Ein wundervolles Konzert. Im Anhang aus besagtem Zeitalter Photographien vom Eismann  

 

 

und von den Eisfrauen

[wikipedia: Internationaler Frauentag]

IEMA

Im Kühlhaus am Gleisdreieck ist Music Festival mit zeitgenössischer Musik angesagt. Wir fahren mit dem Fahrstuhl in den zweiten Stock für Getränke und sichern uns dann Sitzplätze im ersten Stock in der zweiten Reihe. Aus der Teekanne vibrieren die Beatles, danach LGBT Performance-Video mit synchron dirigierter Kammermusik-Vertonung und schlussendlich Beethoven genial Recomposed (Mauricio Kagel). Alles in allem ein GROẞARTIGES Konzert!

Ornithology

Ursula von der Brüning (eigentl. Uschi aus der Arbeiterklasse) und die Popette (bürgerlich: Susanne Betancor) geben sich Bar jeder Vernunft die Ehre.
Jazz und Swing vom Feinsten, eingedeutscht. Von Thelonius Monk über Cole Porter bis zu Fats Waller, mit schlechtem Benehmen (Ain’t Misbehavin) und spielerisch vom allgemeinen Chaos ablenkend.

https://www.bar-jeder-vernunft.de/de/programm/programmuebersicht/bruening-betancor.html

https://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/interviews/uschi-bruening-und-die-popette-betancor-.html

Anger is an Energy

Vor drei Monaten waren schon Generation Sex in Spandau, dafür kam gestern die bessere Hälfte nach Berlin. Statt Zirkuspunk à la Pistols gibt Herr Lydon lieber seine Postpunk-Variante der frühen bis späten Achtziger zum Besten. Besonders kongenial an seiner Seite Lu Edmonds an E-Saz und Gitarre.

Im Set überwiegend die psychedelischen Nummern von den ersten beiden Scheiben und auch was Neues wird eingestreut. Eineinhalb Stunden Power, so kann man also auch in Würde altern.