Kategorie: Konzerte
Gretchen
Die Kaschemme hinterm Finanzamt ist mal wieder ausverkauft. Überwiegend reifes Publikum übertönt palavernd das DJ-Set im Vorprogramm, aber irgendwann geht es hypnotisch zur Sache. Die Handys bleiben auch überwiegend in der Hosentasche. Liebevolle Ansagen, tolleSongs und die Band ist sowieso klasse.
Statt Zugabe darf das Publikum im Anschluss pinkeln gehen. Wenn es denn überhaupt muss.
No War No Death

Am Samstag die Sleaford Mods im Tempodrom. Im Vorprogramm bringen erstmal SNAYX die Betonkuppel zum Wackeln – schöner Lärm. Danach der melodische Laptop-Punk zum mittanzen bzw. im Rang gepflegt goutiert. Klassiker wie “Jobseeker”, aktuelle Hits wie “West End Girls” natürlich auch dabei und knallige Lightshow sowieso. No War No Death weiterlesen
For What It’s Worth*
Meshell Ndegeocello im Pierre Boulez Saal, Karten vierte Reihe, Block D im Nachverkauf ergattert.

Zwei Sets mit Pause zwischendrin.
“Virgo” vom Album “The Omnichord Real Book”
“Imagine” als Soul-Nummer gar nicht peinlich.
Tolles Konzerterlebnis.
Schokoladen
Live Concert
Mit der S-Bahn nach Mitte, quer durch die Spandauer Vorstadt Richtung Oranienburger Vorstadt. Eintritt solidarische 14 €. Es gibt zu hören laute Elektrogitarrenmusik, Prog-Psych-Punk-Fuzz-Trip.

Stoner Rock
- Dreikörper
- Gran Tuner
https://www.schokoladen-mitte.de
Off The Record

Haus der Berliner Festspiele
Auf dem Programm die Banshees um Signe Emmeluth, Guro Skumsnes Moe am Bass und noch einige irre Norwegerinnen – auf jeden Fall ganz unterhaltsam. Danach das David Murray Quartet mit Marta Sánchez am Klavier, amtlicher Bebop aber auch bisschen mit moderner französischer Lyrik. Als Highlight des Abends schlussendlich Makaya McCravens großartige Bandimprovisation, nichts roboterhaftes dafür umso mitreißende Grooves von Trompete, Bass, Gitarre und Schlagzeug.
Radiokonzert Tristan Brusch
Noteingang
Letztens im Keller des Zehlendorfer Jugendzentrums (50 Jahre Jubiläum).
Auf dem Foto die Band „Goatless“, außerdem noch gesehen: „Ukulelenprediger“ und „Teaserama“.
Sonic Pluriverse
Auch diesen Sommer gibt wieder schöne Konzerte auf der Terrasse des HKW.
Am letzten Freitag zum Beispiel die Bassistin Manou Gallo mit Crossover Jazz und hintendran die Reggae-Rentnerband The Congos mit eben Roots Reggae Rub-A-Dub Style. Alles in allem nix besonderes, aber trotzdem ganz unterhaltsam.
Neue Zukunft
Im Kalender steht das Konzert als Pflichtveranstaltung, also hin mit der S-Bahn nach Alt-Stralau und endlich mal „The Ex“ live erleben. Der Großteil des Publikums war wahrscheinlich noch gar nicht geboren, wie die Band gegründet wurde, aber dafür geht es ganz entspannt zu. Dank verspäteten Soundcheck ist das dargebotene neue Material dann auch energiegeladen in den Gehörgängen und das passende T-Shirt bargeldlos verfügbar am Merchandise-Stand (wer braucht noch CDs heutzutage?).




