Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten. Ansonsten Pellkartoffeln mit Leinöl und das übliche Sauna-Wellness-Programm inklusive Ganzkörpermassage.
Ein Kommentar zu „SpreEwaLdtHerme“
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Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten. Ansonsten Pellkartoffeln mit Leinöl und das übliche Sauna-Wellness-Programm inklusive Ganzkörpermassage.
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Schfff!
Ich studiere zwar immer Deine, mittlerweile sehr selten gewordenen und kurzgefassten Niederschriften, bekommen aber meinen Finger nicht mehr laufend aus der Perforierung meiner Sitzwangen…
Tschuldigung!
„Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten.“
Jenen Zungenbrecher lernt auch ein zweisprachiger Analphabet aus dem vorderen Orient über Nacht!
Mir fiel dazu etwas ein, is aber lange her…
Hatte zu meinen Zonenzeiten, fast zwei Jahre ewig Anträge gestellt, um auch mal nach Polen reisen zu können. Erst im Sommer 1970 wurde es mir endlich großzügig gestattet. Während jener Wartezeit kam ich auf die Idee Polnisch zu lernen, dabei half mir ein vertriebener Schlesischer Kumpel, hauptsächlich während der ewigen Sauforgien beim Pop.
Ich saß dabei einem viehischen Trugschluss auf, sprach nach 8 Jahren Russischunterricht leidlich diese Sprache, aber…
Irgendwann kam auch der Zungenbrecher hinzu!
Wobei meine polnischen Kenntnisse heutzutage mächtig versiegten, doch die Käferchengeschichte ist perfekt hängengeblieben. Nicht nur dieser Spruch brachte mir immer wieder die seltsame Erkenntnis ein, ich sei polnischen Ursprungs.
Halt, nicht nur diese sprachliche Pirouette, mehr die Tatsache, dass ich 50 ober 60prozentigen Wodka, „Sto Gramm“-Weise hinter kippte, wie meine dortigen Bekannten…
Dies brachte mir auch sehr viel Wohlwollen zu einer riesigen Fete, bei Tadeusz Kantor ein, wo ich mit meinem Warschauer Freund Roman G. musizierte…
…hier reicht es erst mal…
Der berühmte polnische Käfer-Zungenbrecher lautet „W Szczebrzeszynie chrząszcz brzmi w trzcinine“, was auf Deutsch „In Szczebrzeszyn tönt der Käfer im Schilf“ bedeutet. Dieser Satz stammt aus einem bekannten Kindergedicht von Jan Brzechwa und gilt wegen seiner vielen Konsonanten als extrem schwer auszusprechen.
Beim chrz“ą“szcz, dem Käfer, kommt auch noch etwas erschwerendes hinzu, ein Selbstlaut als Nasal! Jener Selbstlaut (Vokal) wird zum Nasalvokal (nasaliert), wenn sich das Gaumensegel senkt und die Atemluft gleichzeitig durch Mund und Nase entweicht. Im Standarddeutschen gibt es keine phonetischen Nasalvokale, sie sind jedoch typisch für Sprachen wie das Französische, Portugiesische oder Polnische usw…