Fluxus

Alles hat an einem 17ten Januar vor über einer Million Jahre damit angefangen, dass ein Mann einen trockenen Schwamm nahm und ihn in einen Eimer voll Wasser tauchte. Wer dieser Mann war, ist unwichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist am Leben.

Das Programm beginnt pünktlich um Acht, und so sind die Testtöne aus dem Korg MS-20 schon am Ausklingen, nachdem wir unsere Garderobe gerade abgegeben haben. In der Umbaupause wird herübergeschaltet nach Moskau und Belgrad.

Kurze Zeit später lauschen wir Yoko Ono Sainkho Namtchylak. Dada und Obertongesang. Ziemlich harter Stoff, aber total passend zum Ambiente und hervorragend akustisch umgesetzt im Surround.

Danach nochmal Kostproben aus den Parallelveranstaltungen, während Woody Allen Arto Lindsay schonmal die beiden Fender Twins vorheizt. Sein Soloauftritt bietet wie gewohnt brasilianisch Vokales und 12saitig Brachiales. Zwischendurch lotet er die Resonanzfrequenz des Berghains aus. Schätzungsweise 35 Hz. Rumpel!

Fielen Dank ans Deutschlandradio für diese gelungene Veranstaltung. Und natürlich freuen wir uns auch schon auf die Aufzeichnungen, die nächsten Sonnabend und Dienstag über den Äther gehen sollen.

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