Zwischen Wuhle und Havel

Jede Menge Open-Air Mucke dieses Wochenende. War alles von Ä bis ZZ dabei.
“Die beste Band der Welt”
hat sich ja eigentlich ca. 1988 aufgelöst, und geht mir auch mindestens schon so lange am A (ohne drei Punkte drauf) vorbei.
Letztere mit den Bärten sollen aber richtig Top gewesen sein, wie ich auch später aus verlässlicher Quelle erfahren habe. Thin Lizzy am selben Ort waren hingegen so schlecht, daß selbst P. Lynott beinahe postmortem zurück ins Koma gefallen ist.
An der Spree hinter der Kongresshalle dann am Sonntag dafür das Sahnehäubchen. Ich sag mal, Pflichtkonzert für uns eingebildete Partyintellektuelle.
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Die Sonne geht gerade unter, ein Polizeiboot schippert vorbei und Ceramic Dog legen los mit “Break on Through” von den Doors. Aber so richtig in der zeitgemässen Brachialversion. Wassermusik ist das Motto der Veranstaltung, und deshalb bekommen wir bald darauf auch “Caravan” (Duke Ellington) als Surfnummer dargeboten. Die Band routiniert perfekt im Zusammenspiel. Schräge Beats, trockene Bass-Linien und pulsende Moog Sounds. Dazu das Gitarrespiel des Maestro sowieso vom Feinsten. Als Zugabe kommt sogar die Funky Session richtig gut rüber. Mal wieder ein Konzert, was einen bestimmt ‘ne Weile in Erinnerung schwelgen lassen wird.

Ein Gedanke zu „Zwischen Wuhle und Havel“

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