FUCK AUSTERITY

Guantanamo School of Medicine im ausverkauften Esso. Im Vorprogramm wie vor über 30 Jahren MDK, etwas lyrischer wie damals aber immer noch sympathischer Anarcho Rock. Dann pünktlich um halb Elf springt Jello Biafra auf die Bühne. Für mich einer der wenigen linken Spinner, der wirklich was zu sagen hat und die Dinge beim Namen nennt. Wie eh und je agitiert er zwischen den Songs und prangert neben Krieg und Rassismus das allerschlimmste Übel, die Korruption an. So zum Beispiel die Sparpolitik, mit der wir armseligen globalisierten Volksmassen endgültig für blöd verkauft werden, während die Superreichen den Hals nicht voll genug kriegen können. Als Zugabe noch das neuere Stück Shock-U-Py!, aber da sind wir schon auf dem Weg nachhause.

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