Summer

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Beatsteaks in der Wuhlheide. Im Vorprogramm AnnenMayKantereit. Links halb hinter der Bühne noch vier Plätze frei. Wie die Sonne untergeht, der Haupt-Act. Im Innenraum Pogo. Biertrinken mit Nachschlag aus dem Getränkerucksack. Untergehender Mond und im Hintergrund die Zugabensongs auf dem Weg zur S-Bahn.

franz. ska, punk, metal, rock, fusion

10984988_1008220419210384_3768334329540428130_nEiffelturm Müllerstraße
Hinterm Eiffelturm in der Müller ist Open Air (oder open air, wie der Franzose sagt). Gerade rechtzeitig kurz nach vier eingetrudelt, da spielen schon Skalymax. Kurzweiliger Punkrock, erstmal ein Radler und ne Merguez im Baguette mit Moutarde. Danach wirds leicht Metallica rockig mit Strong Plane. Und zur Abwechslung dann Minnie The Moocher, schön tanzbar zu ordentlichen Bläsersätzen. Wir nehmen Abschied während Hold´Up mit Megaphon und semiacoustic alles fusionieren.

(Dieser Beitrag ist ein Update zu Tag der selbstgemachten Musik, Groovy Cellar, Fette Musik)

Novalis und andere Neoromantiker

Im ehem. Abwasserpumpwerk veranstaltet der Vinyldealer aus Bochum ein kleines Festival. Also pünktlich hin mit der Stadtbahn. Als erstes tritt Poppy Ackroyd auf. Mag sein, dass sie vielleicht ein bisschen zuviel Michael Nyman gehört hat, aber Klaviergeklimper kommt eigentlich immer ganz gut. Danach die Kollegen vom Hidden Orchestra. Joe Acheson resampelt dass die Wände nur so wackeln und auch der Schlagzeuger macht richtig Druck. Zwischendurch Umbaupause, Zeit für einen kleinen Weißwein. Zum Ausklang Nils Petter Molvær, zuletzt vor über zehn Jahren erlebt im Tränenpalast. Moritz von Oswald drückt dazu ein paar Tasten auf dem Keyboard und sein Neffe am Mixer besorgt den Rest. Nichts neues eigentlich, dafür bläst auf diesem Niveau die Trompete alles weg, was uns sonst die Gehörgänge tagtäglich verstopft. Ein anstrengendes Konzert, aber dennoch (oder gerade deshalb) sehr schön.

Roadrunners Paradise

Muffin Men

25th anniversary 1990-2015
may blitz, Germany 2015

Die Muffin Men sind mal wieder auf Tour.

In Berlin ist der Laden nur mäßig halb gefüllt. Und die alten Herren lassen erstmal routiniert Proberaumlangweile aufkommen.

Dann kommt aber Muffin Girl Silke Gonska auf die Bühne und das Ganze geht dank ihrer deutschen Textversionen in eine Art Brecht-Weill Performance.

Im zweiten Set gut warmgespielt und im gewohnten Groove die Evergreens und natürlich ihr Signature Titel als Zugabe. Ein netter Abend.

Setlist (unvollständig; aus der Erinnerung):

  • Trouble every day
  • Take your clothes off when you dance
  • Little house I used to live in
  • Peaches en regalia
  • I’m the slime
  • Don’t eat the yellow snow
  • The turture never stops
  • Brown shoes don’t make it
  • Whipping Post (Allman Brothers)
  • I am the Walrus
  • Muffin man

http://community.zappanale.de/community/de/news/konzerte/189-r-25-jahre-the-muffin-men.html

http://muffinmen.esy.es

(Dieser Beitrag ist ein Update zu muffin men on tour, Skull and Bones und just another band from L4)

Tuxedomoon

Im Roten Salon.

Vorprogramm Roger Döring (Dictaphone) – schöne Loops mit Bariton Sax.

Raucherpause, Peter Principle startet seine Bassläufe, Projektion geht an. Bruce Geduldig nimmt uns mit auf eine psychotische Reise und zeigt verstörende Video Schnipsel.

Steven Brown am Piano und mit Klarinette. Luc Van Lieshout kann außer Trompete auch wunderschön Mundharmonika spielen.

Zwischendurch ein paar ganz alte Nummern. Jedoch nicht lustlos aufgewärmt, sondern in die Jetztzeit gebeamt mit Hilfe Blaine Reininger’s neues Effektgerät-Gadget. Und Krachgitarre und Violine natürlich. Nervous Guy, Seeding the Clouds, …

Als letztes Lied ihr erstes Lied, was sie irgendwann vor Lichtjahren, in einem anderen Universum, aus einem schwarzen Loch heraus komponiert haben. Lightbulb Overkill.

http://tuxedomoon.co

Dieser Beitrag ist ein Update zu folgenden Weblog Einträgen:
http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/?p=6771
http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/?p=287

Nachtrag: “Hyper Hyper” Baxter hat anscheinend die Gabe, wirklich jeden Klumpen Gold der Musikgeschichte in ein Stück Scheiße zu verwandeln (und v.a. bei Eigenkompositionen auch umgekehrt) – Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass die Ohren anfangen zu bluten.