Blues Blues Blues

Im Internet kann man auch gute Musik hören. Zum Beispiel den Bluescast der Atlanta Blues Society. Der Südstaaten-Akzent der Moderatoren ist schon witzig anzuhören. Aber viel gequatscht wird sowieso nicht. Eher kommt mal ein Trailer zwischendurch. Der Sound ist auch ganz passabel. Obwohl der Stream selbst in der „Broadband“-Einstellung nur 48 kBit/s liefert, reicht das anscheinend völlig aus bei den überwiegend alten Aufnahmen.

Dank an Jochen für den Tipp.

FORCED ENTERTAINMENT

homeworld1.jpgAlso freiwillig schreibe ich den Eintrag hier sowieso nicht. Manche Dinge sind nun mal einfach notwendig. Zum Beispiel auch dieses Lehrstück über die Gegenwart und die Dinge, die darin passieren. Ein Skelett steht mitten auf der Bühne und beantwortet immer wieder die eine Frage: „Wie fühlen Sie sich jetzt“. Währenddessen fällt Papierschnee zum Ausklang der Eiszeit – und auch das ist die Welt in Bildern: Spielshows, Jingles und perfektes Marketing.

DIE VATERLOSEN

Und weiter geht’s mit der Tschechow-Recherche. Diese Woche also ein letztes Mal Platonow in der Poptheaterversion von Stefan Pucher. Für mehr Informationen siehe www.volksbuehne-berlin.de. Hier nur soviel: Stipe Erceg, den man ja auch aus dem Kino kennt, spielt auch mit.

Pankesurfer


Matthias Böhnke vom Reisebüro Böhnke
Als Abwechselung zu dem ganzen pseudointellektuellen Blog Geschriebsel kann man sich ja auch mal eine Website aus dem Speckgürtel anschauen.
Da geht es z.B. „Rund um Kat’z & Hund“ und unter dem Motto „Ich bin ein Panketaler“ lassen sich ansässige Unternehmer fotografieren. Achja, ist schon ein komisches Völkchen da draussen…
Dank geht an Jochen für diesen wertvollen Hinwei’s.

Theaterlegende


Foto vom 13.10.04
Das Weblog des Berliner Kurier („Der von hier“) tut ganz blöd und schreibt:
Will die Volksbühne mit uns spielen? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall hat irgendjemand dort sehr viel Zeit. Heute hat die Volksbühne zum zweiten Mal ihren Banner gewechselt
Ich vermute mal eher, der Satz bezieht sich auf den Schauspieler Will Quadflieg. Erstens, weil dessen Memoiren so heissen und zweitens hat er ja vor siebzig Jahren in eben diesem Haus gespielt. Zu den unseligen Zeiten des Nazionalsozialismus, weshalb er später schon glaubhaft Reue zeigte. Zudem gilt er als einer der bedeutendsten Rezitatoren deutscher Literatur.