Sind ja nun eigentlich nicht so der Brüller. Eher was für Statistik-Besessene. Aber in Verbindung mit den Zusammenhängen subkultureller Art, welche uns wirklich beschäftigen, kann so eine Grafik schon ganz interessant sein. Zum Beispiel die hier für den bekennenden The Clash Fan:
more graph humor and song chart memes
[via]
Monat: Juli 2008
Здравствуйте!!!
Begrüßen wir die Arbeitswoche.
Es reißt uns nicht vom Hocker und macht uns kaum locker.
Begrüßen wir die Arbeitswoche
Führt kein Weg dran vorbei, drum bleib besser dabei
(sehr frei nach Elvis Costello)
Das Wort zum Sonntag
[via]
Ganz unabhängig von der eigenen Konfession kommt ab und zu diese Warnmeldung. Und egal, was man auswählt, wird dann die Festplatte im Kopf zugemüllt. Ich glaube ja kaum, daß Gottes Sohn es nötig hätte, den Leuten, die an ihn glauben, die Entscheidung so schwer zu machen. Also entweder lebt man sein eigenes Leben oder arbeitet sowieso nicht mit Windows. Zu Risiken und Nebenwirkungen also am besten den Pfarrer, Pastor oder vielleicht gleich den Papst fragen.
Prokrastination
Wollte eigentlich schon gestern einen Artikel zum Thema schreiben. Habe aber auch heute keine richtige Lust dazu. Naja, vielleicht wird morgen was daraus …
I’LL BE BACK
Blues – Eine Anleitung
1. Erste Zeile, guter Einstieg: “Bin am Morgen aufgewacht”
2. “Hab ‘ne tolle Frau” ist ziemlich unpassend, außer es geht weiter in der Art wie: “alle Männer gucken ihr hinterher”
3. Blues ist einfach. Nach der ersten Zeile bietet es sich an, diese zu wiederholen. Ein Reim macht das ganze rund: “Hab ‘ne tolle Frau, alle Männer gucken ihr hinterher. Hat Titten wie die Merkel und ist 200 Kilo schwer”
Rheinhausen
Friseuse Friseurin wird mit Genickbruch aufgefunden. Genau wie die Tote vor Jahren hat sie ihren Slip im Mund. Und mußte sterben, weil sie gemerkt hat, daß das Muttermal bei der Tochter von deren Schwester dasselbe wie bei ihrem zukünftigen Gatten ist. Ist damals von dem und zwei anderen vergewaltigt worden und rächt sich so auf diese Weise. Opa kiekt derweil alte Demos der Stahlkocher auf Vijo und mimt den letzten Sozi. Ist sozusagen Schicht im Schacht und jetzt sind alle sowieso entweder drogenabhängig, sind arbeitslos, machen Yoga oder fahren zum Angeln nach Amsterdam.
Nelson Mandela Festival
Hier wollte ich eigentlich ein paar Fotos des furiosen Konzerts von Three Kings mit Jean Paul Bourelly reinstellen. Aber leider hat meine alte Digicam ihr Dateisystem nicht mehr so ganz unter Kontrolle. Deshalb also nur ein Link zur Veranstaltung, solange Multikulti wenigstens noch ein paar Wochen sendet. Die Seite des Meisters ist leider arg Shockwave verwirrstaltet, aber wer ihn nicht Live gesehen hat, wird sowieso kaum die Message nicht checken. Dann wollen wir mal hoffen, daß es beim nächsten Mal nicht ganz so doll regnet. Auf jeden Fall hat er uns mal wieder ganz gut die Ohren ausgepustet.
Musiktipp
Bei allen wichtigen und unwichtigen Sachen, die uns so tagtäglich verklickert werden, z.B. kurz vor der sportiven Großveranstaltung in ein paar Wochen im Reich der Mitte, solle man sich auch mal, ganz zwanglos, eine der drei fernöstlich philosophischen Denkweisen nähern. Zwar kommt die Band um Hugo Race eigentlich aus Australien und hat das Priesterhafte nur im Namen. Aber um sich mal von dem weltlichen Scheiß ganz entspannt zurückzuziehen und ganz einfach nur von Musik stoned zu werden, eignet sich diese Platte ganz vorzüglich. Flirrende Electronics, Mellotrons, Bläser und Bass, Drums, Gitarren – im Wok sanft erhitzt und perfekt abgemischt. Ist bestimmt auch gute Fickmusik.
Zwischen Wuhle und Havel
Jede Menge Open-Air Mucke dieses Wochenende. War alles von Ä bis ZZ dabei.
“Die beste Band der Welt” hat sich ja eigentlich ca. 1988 aufgelöst, und geht mir auch mindestens schon so lange am A (ohne drei Punkte drauf) vorbei.
Letztere mit den Bärten sollen aber richtig Top gewesen sein, wie ich auch später aus verlässlicher Quelle erfahren habe. Thin Lizzy am selben Ort waren hingegen so schlecht, daß selbst P. Lynott beinahe postmortem zurück ins Koma gefallen ist.
An der Spree hinter der Kongresshalle dann am Sonntag dafür das Sahnehäubchen. Ich sag mal, Pflichtkonzert für uns eingebildete Partyintellektuelle.
Die Sonne geht gerade unter, ein Polizeiboot schippert vorbei und Ceramic Dog legen los mit “Break on Through” von den Doors. Aber so richtig in der zeitgemässen Brachialversion. Wassermusik ist das Motto der Veranstaltung, und deshalb bekommen wir bald darauf auch “Caravan” (Duke Ellington) als Surfnummer dargeboten. Die Band routiniert perfekt im Zusammenspiel. Schräge Beats, trockene Bass-Linien und pulsende Moog Sounds. Dazu das Gitarrespiel des Maestro sowieso vom Feinsten. Als Zugabe kommt sogar die Funky Session richtig gut rüber. Mal wieder ein Konzert, was einen bestimmt ‘ne Weile in Erinnerung schwelgen lassen wird.