Hotter Than July

Wir warten zwischen dooflabernden Touristen („Guck mal da die Neger – achja, ist Black Music“) in der Zita aufs Wunder, schütteln Kies aus den Sandalen und über uns steigt ’ne Iljuschin in den blauen Himmel auf.
Endlich um halb Neun spaziert Steveland Hardaway Judkins Morris mit Keytar über die Bühne und rockt erstmal ordentlich los, bevor er sich dann doch lieber ans Hohner Clavinet setzt und mit der Background Sängerin schäkert. Später soll sie ihn mittels Zaubertrank sogar zu Little Stevie Wonder mutieren lassen und dann geht’s noch per Song-Travelling quer durch Motown. Pure 70er Jahre Energie, knallharte Bläsersätze und erdige Rhythmusgruppe. Da lässt sich notfalls auch das unvermeidliche I Just Called to Say I Love You – Medley zwischendurch ertragen und Happy Birthday für Töchterchen ist natürlich sowieso OK.

Wahrscheinlich schon jetzt das Konzert der Jahres.

Mottenpost Konzertkritik
Setlist des Auftritts in Paris

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