Herr Lehmann

Bill & Tom Kaulitz
(Symbolbild)

Im Brecht Haus laden die Tokio Hotel-Schwestern zum literarischen Salon. Die erste Viertelstunde ist auch ganz unterhaltsam, inklusive schlecht kopierter Townshend’scher Gitarrenzertrümmerung.
Danach jedoch werden wir zusammen mit Bernd B. virtuell vergewaltigt, wohl weil er in der Küche wegen Schlaflosigkeit das Licht angelassen hat.
Weiter gehts mit Raucherpause in die Psychiatrie, ein endlos langweiliger Vortrag zu §218 aus betroffener Disko-Schlampen Perspektive.
Am Schluss dann immerhin ganz passabler Indie aus Dresden, auch wenn die DI-Box unnötigerweise auch noch anfängt, knarzend zu rebellieren.

Wer früher stirbt, ist länger tot

Oder anders ausgedrückt: “The present day composers refuse to die”

Und was vor der Geburt war, ist auch egal. Jedenfalls ergibt das Integral von minus unendlich bis plus unendlich sowieso das Leben.

Nun geht Frank Zappa nun schon seit drei Jahrzehnten nicht mehr einkaufen. An die Konzerte in den 80ern in der Deutschlandhalle (oder war es die Eissporthalle?) erinnere ich mich kaum. Dafür kann man sich die Platten immer noch anhören, ohne nostalgisch abzudriften.

https://www1.wdr.de/suche/index.jsp?q=zappa
https://kosmische-brocken.de/
https://www.zappa-analysis.com/index.html