Herr Lehmann

Bill & Tom Kaulitz
(Symbolbild)

Im Brecht Haus laden die Tokio Hotel-Schwestern zum literarischen Salon. Die erste Viertelstunde ist auch ganz unterhaltsam, inklusive schlecht kopierter Townshend’scher Gitarrenzertrümmerung.
Danach jedoch werden wir zusammen mit Bernd B. virtuell vergewaltigt, wohl weil er in der Küche wegen Schlaflosigkeit das Licht angelassen hat.
Weiter gehts mit Raucherpause in die Psychiatrie, ein endlos langweiliger Vortrag zu §218 aus betroffener Disko-Schlampen Perspektive.
Am Schluss dann immerhin ganz passabler Indie aus Dresden, auch wenn die DI-Box unnötigerweise auch noch anfängt, knarzend zu rebellieren.

Hoffnungsmaschine

Blöder Bandname hin und her – die Musik und die poetischen Texte sowieso, hier  gibt es nichts auszusetzen. Und klassisch zeitgenössisch unterstützt vom Kaiser Quartett geht es noch qualitativ philharmonisch mindestens noch drei Stockwerke höher. Danke für die bourgeoise Unterhaltung!

Die Flashmob-Version hier hat auch was:

staubkinder

Angelus Novus (Paul Klee)

Toula Limnaios’ Tanztheater in der Eberswalder. Eve hat morgen Geburtstag, viel Schall & Rauch. Sechste Reihe große Vorstellung, trois Encores. Ansonsten außer Mahler und dunklerer Bergrücken nur viel Staub auf dem Boden der Bühne und den Kleidern der Künstler.

Mental Illness-Grafito auf der U-Bahnwaggonwand.

Wer früher stirbt, ist länger tot

Oder anders ausgedrückt: “The present day composers refuse to die”

Und was vor der Geburt war, ist auch egal. Jedenfalls ergibt das Integral von minus unendlich bis plus unendlich sowieso das Leben.

Nun geht Frank Zappa nun schon seit drei Jahrzehnten nicht mehr einkaufen. An die Konzerte in den 80ern in der Deutschlandhalle (oder war es die Eissporthalle?) erinnere ich mich kaum. Dafür kann man sich die Platten immer noch anhören, ohne nostalgisch abzudriften.

https://www1.wdr.de/suche/index.jsp?q=zappa
https://kosmische-brocken.de/
https://www.zappa-analysis.com/index.html