Onkel Moz live in der Zita

 

Eigentlich sind Konzertkarten unverschämt teuer geworden. Aber früher™ hat man eben das ganze Geld für Vinyl und CDs ausgegeben. Was heute nicht mehr so nötig ist, seitdem die Mucke mehr oder weniger legal für lau aus dem heimischen DSL-Anschluss sprudelt. Als Seiteneffekt gehen folglich die ganzen Rockrentner weiter auf Tour, bis sie irgendwann von der Bühne fallen.

So ein Freiluftkonzert ist auch eigentlich eine feine Sache, wenn der Crooner nicht schon eine halbe Stunde vor Ablauf der polizeilich genehmigten Maximaldauer Feierabend machen würde. Dann kaufen wir uns als Andenken eben eine schöne Mug und reden uns ein, dass ein jeder Tag wie Sonntag ist – still und grau. Dafür ist auch ein Licht da, das niemals ausgeht.

Was stand noch so auf dem Programm? Fleisch ist Mord sowieso und Irischer Abstammung, vom Herzen her Englisch. Als Zugabe Hektor der erste der Jungs, der starb.

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