ar/gee

Bis in die späten Achtziger waren ja in jedem TIP und Zitty bestimmt eine Handvoll Bilder von Richard Gleim untergebracht. Und vor dem kostenlosen Selbstbedienungsladen namens Internet kriegte er damals bestimmt sogar noch Honorar dafür.
Sehr gut kommt sehr gut! denkt sich Kumpel Suffcheck und liefert das passende Vorwort zur Totes Holz Auflage der gesammelten Barytabzüge für uns BOFs, auf dass wir auch kurz vor der Rente alle nochmal rührselig in der Vergangenheit schwelgen können.

https://www.deutschlandfunk.de/deutscher-underground-in-den-80ern-punk-ist-nicht-tot.700.de.html?dram:article_id=446251&fbclid=IwAR3WOqGJb9DDOrapSMaWBb-3rv7sfw42wtEPKisHVnFqYAReawaKW4Tyvgo

TV Tippppppp

Sonntag auf Montag,
07. auf 08. April 2019, 00.55 – 02.25 Uhr

im WDR Fernsehen

Eat That Question:
Frank Zappa In His Own Words

Ein Film von Thorsten Schütte

Regisseur Thorsten Schütte stellt in seinem 90-minütigen Dokumentarfilm eines der größten Musiktalente des 20. Jahrhunderts vor:
Frank Zappa. Komponist, Musiker, Bandleader, Produzent und einer der schillerndsten Figuren der Rockmusik.

Frank Zappas exzentrischen und bisweilen unverhohlen satirischen Werke reflektieren die Weltgeschichte von fast vier Jahrzehnten. Mit scheinbarer Leichtigkeit riss Zappa die Mauern sämtlicher musikalischer Genres ein, bewegte sich ganz selbstverständlich zwischen sogenannter Unterhaltung und Hochkultur. Er machte Pop, Jazz oder Rock, elektronische oder Neue Musik und komponierte große Orchesterwerke.

„Eat That Question: Frank Zappa In His Own Words“ ist eine temporeiche Hommage, ausschließlich erzählt anhand von Archivmaterial aus 30 Jahren Zappa als Musiker im Betrieb des US-Entertainment. Indem der Film seltene TV-Interviews mit zahlreichen Auftritten überall auf der Welt gegenüberstellt, ergründet er Frank Zappas unkonventionellen und respektlosen Umgang mit den Medien, sein unbändiges Streben nach Erkenntnis, seinen Hang zur charismatischen und bisweilen arrogant wirkenden Selbstinszenierung ohne Rücksicht auf seine Außenwirkung.

Das Bildmaterial mit Zappas Auftritten, lange in den Sender-Archiven in Vergessenheit geraten und von Thorsten Schütte in jahrelanger Beschäftigung wieder hervorgeholt, verweist auf die großen Stationen einer einzigartigen Karriere. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Portrait eines der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts.