Voodoo Jürgens

Moritz unausstehlich wie immer. Und Bibi überlässt Inkasso Heinzi das Biertrinken. Der hat ausgerechnet Pico Bello dem Dokta seine Geldboten überfallen. Ziemlich dumm-schwuler Plan, mit die Tasche 66 auf der Flucht ist dann auch schnell Leberkäs. Und am Ende sorgt die Kleinkriminellenwitwe für Gerechtigkeit.

https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/her-mit-der-marie-100.html

Freunde des Todes

Das Motorrad von seiner Plane befreit und als Ersatz für die tote Varta (Fun Start) bei Onkel Louis (Fun Company) eine Gel Batterie gekauft. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Richtung Mitte dann aber auch schnell wieder Schluss mit lustig (No Fun). 

Berlin

Kaum ist ist die freiwillig gewählte Erholungsverbannung in die Levante beendet, holt einen die Realität des eingemieteten Daseins im innerstädtischen Altbaudomizil wieder ein. Wenn zwischen Fallrohr, Wasserstrang und Verkleidung das Tropfen nicht aufhört, hilft denn hoffentlich der Klempner.

Erstmal ist Trocknungstechnik angebracht.

Mir schmeckt’s

Kartoffelmafia und Bundessortenamt. Am Ende Kloß mit tödlicher Drogen-Soß (doppelt vertauscht) und Rotwein E 610 Insektizid, gut gekühlt. Im Vorspann retrograde Amnesie. Tarzan und Mogli aka. Roswitha reinigen die Klos der Tanke. Alles in allem sehr verwirrend. Schlussendlich war Halupczok der Mörder, ist dann aber auch egal.

Sehr unterhaltsamer Tatort, natürlich aus Weimar mit Lessing und Dorn.

 

Polizeiruf 110

Obwohl schon vorgewarnt durch die Vorabkritik in der Schülerzeitung aus der Rudi-Dutschke-Straße gucken wir mal ausnahmsweise nicht Tatort, sondern die Münchner Ausgabe des legendären Ostzonenserienablegers. Schon allein wegen Brandts Meuffels Darstellung. Und Król spielt souverän das Arschloch vom Verfassungsschutz.

https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/polizeiruf-110/sendung/das-gespenst-der-freiheit-100.html

„Das Gespenst der Freiheit“, nicht zu verwechseln mit dem Drama von Buñuel aus dem Jahr 1974. Als Titel hätte vielleicht auch „Ein Hoch auf die Erinnerung“ gepasst, aber das soll dann schon musikalisch ausreichen.

Kurzum, ein NSU-inspiriertes Kammerspiel der plakativen Art, recht (sic!) eindringlich inszeniert. Und nach nervigen 90 Minuten hat man Kopfschmerzen ob des ganzen Irrsinns.