Gisela

Hier steh ich allein
Und wart’ auf dich
Will in dich rein
Doch du kommst nicht

Bist endlich da
Deine Augen hell
Ein Traum wird wahr
Elegant und schnell

Du ruckelst doll
Machst ordentlich Krach
Quietschst vor Vergnügen
Werd davon wach

Deine Kurven geil
Man nimmt dich gern
Von A nach B
Nah oder fern

(Dieses Gedicht widme ich der Baureihe G, mit der ich fast jeden Tag via U2 zur Arbeit und wieder zurück nachhause fahre. Auf der Stummellinie U4 hingegen haben die Wellblechwagons angeblich Haus- beziehungsweise Tunnelverbot, weil dem Schöneberger Altbau-Adel rund um den Viktoria-Luise und entlang der Münchener Straße die Lärmbelästigung nicht zugemutet werden kann. In Wirklichkeit fahren diese aber in erster Linie dort nicht, weil mit ihnen ein Vierwagenzug die kleinster Einheit darstellt und somit halbleer statt überfüllt hin- und hergondeln müsste)

3 Gedanken zu „Gisela“

  1. Au weia, so war das gar nicht gemeint …
    Werde sie das nächste Mal vorher fragen, ob ich ihre Sitzpolster streicheln darf.

  2. Wenn ich Berlin bin, versuche ich bei meinen ÖPNV-Freaktouren auch immer eine Runde mit den G-Zügen zu fahren. (Aber bei meinem letzten Ausflug hat’s nur zu diesem Bild gereicht…

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